Deshalb immer mit Helm – Eine Unfallanalyse

[section_title title=…und noch die Updates, Gespräche und steigender Unmut]

Update: 22:30 Uhr – Möglicherweise ist doch noch ein Arztbesuch am Samstag fällig. Beide Knie sind möglicherweise geprellt. Mal sehen, wie es morgen früh so ist.

Update II: 26.09. 08:10 Uhr – Autsch. Linkes Knie geht gar nicht. Also wohl noch heute zum Arzt und die Tour bei der 1. Schweriner Seenrunde Radrennen am Sonntag abschreiben. Na Danke.

Update III: 27.09. 19:00 Uhr – Inzwischen macht sich die Schulter auch bemerkbar. Offensichtlich bin ich mit Schulterseite und Kopf gleichzeitig aufgeschlagen, nur war der Schmerz vom SHT überdeckt. Gibt sich aber langsam. Der Event- & Veranstaltungsagentur Soundprojekt aus Stralsund, informierte mich inzwischen darüber, dass der Studentenverein „Carpe Diem“ diese Veranstaltung ausrichtete. Hmm. Im Grunde egal. Schuldzuweisungen helfen nicht weiter. Ein Warnschild wäre sinnvoll gewesen. Vielleicht beim nächsten Fest.

Update IV: 27.09. 22:30 Uhr – Ich wurde kurzfristig informiert, dass der Studentenverein selbst nur im Auftrag der Fachhochschule gehandelt hätte.

Im Grunde interessiert mich das ziemlich wenig, denn spätestens jetzt wird die Schuld wieder zurückgewiesen oder weitertransformiert und landet letztlich bei irgendeinem kleinen Bühnenbauer und da es davon sicher auch mehrere gab, wird auch da keiner sich den „Schuh des Vergessens“ anziehen wollen. Ich betone an dieser Stelle nochmal, dass es nicht darum geht, jemanden die Schuld zuzuweisen, sondern zu publizieren, wie wichtig ein Fahrradhelm auch bei geringen Geschwindigkeiten sein kann.

Update V: 27.09. – 23:00 Uhr – Via Mail und SocialNetzwerken fragten mich einige, warum ich so einen Artikel direkt nach dem Unfall schreiben konnte. Ganz einfach. Schaut Euch einfach mal die Funktionen des Gehirns an. Links ist für Fakten zuständig, Rechts für räumliche Aufnahme, Kreativität und Musik. Da ich beim Schreiben nur die Finger bewegen musste und überwiegend Fakten unkreativ wiedergab, konnte ich wohl die rechte Gehirnseite entlasten und die Schmerzen ertragen / ausblenden.

Update VI: 28.09. – 16:00 Uhr – Während ich am Sonntag noch unterwegs war, wenn auch zu Fuß, kam es über Nacht zu horrenden Schmerzen in den Knien, der Hüfte und im Leistenbereich, die heute doch einen Arztbesuch notwendig machte. Laufen war gar nicht mehr möglich und nur auf Krücken. OK. Also zum Hausarzt – Überweisung zum Röntgen – Überweisung zum Chirurgen. Fazit: Schwere Prellungen der Knie, Schwere Prellung der Hüfte, Sehenüberreizung im Oberschenkel und mögl. Anriss im Beckenbereich. Krankenschein vorerst bis Freitag – geht aber in Verlängerung.

Vom Studentenverein Carpe-Diem hier aus Stralsund  hat sich noch niemand gemeldet. Warum auch. Sie wollen ja auch nicht die Schuldigen sein. Nach Rücksprache mit einem FA für Verkehrsrecht ist die Aufstellung von Warnschildern Pflicht gewesen und vorgeschrieben.

Update VII: 02.10. 14:00 Uhr – Krankenschein auch für die nächste Woche. Laufen nur auf Krücken möglich. Noch keine Meldung vom veranstaltenden Verein. Recherchen der RA-Kanzlei  und eigene Ermittlungen haben bisher ergeben, dass die Veranstaltung zwar offiziell und ordentlich angemeldet war, doch wurde vergessen, für die Nutzung des Radweges eine Sondernutzungsgenehmigung als Standort für die Konzertzuschauer zu beantragen. Ebenso ist diese Sondernutzungsgenehmigung der Verkehrsbehörde notwendig, wenn man die Benutzbarkeit öffentlicher Straßen und Wege durch Baumaßnahmen (in diesem Falle – Ablage einer Kabelbrücke auf dem Weg) einschränkt. Ergo – die fehlende Genehmigung zur Ablage einer Kabelbrücke und die fehlenden Hinweise darauf sind rechtlich ein grober Eingriff in den Straßenverkehr und eine Anzeige wert. Durch den gesundheitlichen Schaden könnte eine zweite Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung hinzukommen.  Das kommt dann nächste Woche.

Update VIII: 06.10. 11:00 Uhr – Der Unfall wurde zwischenzeitlich behördlich aufgenommen, damit die Krankenkasse mit der Tagebuchnummer auch was anfangen kann.

Werbung:

Suchen - Finden - Sparen:
Mit dem Code KETTE10 könnt Ihr jetzt 10% beim Einkauf von Fahrradtaschen im Shop von Valkental sparen.

Valkental ist unser Premium-Partner auf diesem Magazin, wenn es um hochwertige Fahrradtaschen, Jacken und Rücksäcke für unsere Touren geht. Klick auf das Banner um mehr zu erfahren.