Testbericht: Lady MTB Cube Access WLS 2017 29er

Alles kann. Nichts muss! Ein langes Wochenende und die Wetterprognosen sind auch endlich mal frühlingstauglich. Was liegt da näher, als mal ein neues Rad zu testen? Wir haben das Damen MTB Access WLS von Cube aus der 2017er Version als 29er unter die Lupe genommen. Was es kann und ob ein Kauf lohnt, erfahrt Ihr hier.

Cube Access WLS 2017 als 29er im Test

Probefahrt, Technik und mehr

Das verlängerte 1.-Maiwochenende und die Voraussagen der Metereologen luden förmlich zur Radtour ein. Blöd nur, wenn das eigentliche Hauptrad dann doch inzwischen unbequem, langsam und nicht besonders motivierend genug ist. Etwas neues musste her. Das sagte auch eine Freundin und man traf sich beim örtlichen Fahrradhandel in Stralsund um mal “nur zu schauen”.

Irgendwo zwischen den unzähligen Cityrädern, eBikes, Crossern und MTB’s blitzte es dann auf und die spontane Reaktion:”Da! Pink! Meins!” (Frauen halt. ) Der Radkauf war beschlossene Sache und die Wahl der richtigen zukünftigen Rahmengröße fiel auch nicht schwer. Ein 29er sollte es werden. Wenn schon, denn schon und dann gleich richtig. Nach einer Probefahrt stand der Entschluss dann wie in Stein gemeißelt fest und  429 Euronen wanderten recht schnell über den Ladentisch.

Was kann ein Cube, wenn es weit unter 500 Euro kostet und wie ist es denn so ausgestattet? So bescherte der Neukauf gleich die Möglichkeit, das Gerät mal ordentlich zu testen.Natürlich erst nach ein paar bettelnden Blicken meinerseits und dem Versprechen, es auch wirklich heil zu lassen.

Und hier ist es!

Und was kann es jetzt und viel wichtiger, wie fährt es sich, wenn man eigentlich auf Speed mit Renn- und Crossbikes steht? Kann dieses MTB überzeugen, wenn doch die eigenen Bikes oft mehr als das dreifache kosten?

Hier erfahrt Ihr natürlich, was man von Cube für sein Geld erwarten kann und was man bekommt.  Wir haben das Rad mal ausführlich getestet, sind leichte Trails und Asphalt gefahren, haben Strandsand geschmeckt und gehen diesen Fragen nach und schauen auch, ob man es auch als Neurad noch verbessern könnte.

Sprungmarken für Querleser:

Wir wünschen viel Spaß dabei. Weiter geht es in der grauen Box.

[section_title title=Technisches – Montage und Ausstattung]

Technisches – Montage und Ausstattung

Cube gehört seit vielen Jahren zu den Kultmarken im Fahrradbereich. Tolle Rahmendesigns, knallige Farben, nahezu perfekte Qualität und ständig neue Innovationen im Fahrradbereich gehören zum Programm. Dazu natürlich auch die Ausrichtung auf alle Modellarten machen Cube zu einem verlässlichen Anbieter, wenn ein Neukauf ansteht.

Wer beim Fachhändler ein Fahrrad kauft, bekommt es natürlich fahrfertig. “Nur noch” die Sattelhöhe einstellen und losdüsen. Ok. Ganz so einfach ist es nun zwar nicht, aber es wird leider zu 98% so praktiziert. Fast immer rollen Fahrräder vom Fachhändler sofort los und bleiben auch so eingestellt, wie der Händler/ Verkäufer es für die Probefahrt gemacht hat. Richtiges Setup? Fast immer Fehlanzeige. Ein größeres Augenmerk auf Vorbaulänge, Sattelhöhe, Rahmengröße und Satteleinstellung auf beiden Seiten könnte hier bei vielen für erheblich mehr Freude an der Neuanschaffung sorgen.

Das Rad gibt es natürlich auch im Internet, für diejenigen, die nicht über einen Cube-Lizensierten Fachhändler in der Nähe verfügen. Hier wird es allerdings nicht günstiger. 429,- Euronen sind auch der Preis von Online-Händlern wie Fahrrad.de und anderen.

Griffige Smart Sam von Schwalbe sollen Spaß bringen und tun es auch. Suntour Federung macht was sie soll  Bremsen – nicht näher definiert aber evtl. von Tektro

Bei der Ausstattung, das müssen wir so grob und knallhart sagen, bewegen wir uns im unteren Preissegment von Cube. Entsprechend kann man keine Deore XT oder 10fach-Schaltung, keine RockShox-Gabel und keine hochwertigen Laufräder erwarten. Was an dem Rad sofort überzeugt ist der Rahmen, welcher aus Aluminium gefertigt ist, der 660mm-breite Lenker und die Schwalbe Smart-Sam Laufräder. Das Gewicht liegt bei knapp über 13kg. Das ist in Ordnung. Mit späteren Updates kann man hier auch noch einige Gramm sparen, so man denn möchte. Aber 13kg ist schon völlig ok für ein MTB in dieser Preisklasse. Die Zeiten der dicken, schweren Stahlrahmen ist sowieso längst vorbei.

Bei der Schaltungsanlage erwartet uns eine Tourney und die Gabel kommt von Suntour. Wirklich schön ist, dass Cube diese auch in Rahmenfarbe lackieren ließ und sie nicht in weiss oder gar schwarz einfach angebastelt wurde.

Mal ganz ehrlich. Schlecht ist die Wahl der Tourney nicht. Sie macht was sie soll und ist, bei entsprechender Pflege, Wartung und Einstellung auch lange auf MTB oder Trekking-Rädern ein zuverlässiger Begleiter. Nur eben etwas minderwertig. Schön dagegen ist die Kabelführung. Einige Züge verschwinden im Aluminiumrahmen und tauchen an späterer Stelle wieder auf. Das schafft Ordnung am Rad, schützt vor Schmutz und Wetter und unterstreicht das Design.

Sprungmarken für Querleser:

Die 3fach/8fach-Schaltung ist im MTB-Bereich schon lange Standard und mit der Kombination ist man im Stadtverkehr wie auch auf Touren und leichten bis mittelschweren Trails gut aufgestellt.

Der Lenker ist mit 66cm gut dimensioniert. Entsprechend leer wirkt er dann auch aus Fahrersicht, da sich Cube hier mit einer Shimano-Schaltungs-/Bremsenkombination nicht viel mehr Platz gönnt. Schnell fällt aber auch auf, dass hier noch was fehlt und der vorhandene Platz noch anderweitig sinnvoll genutzt werden kann. Siehe später auch in den Upgrade-Tipps.

Wie fährt es nun wirklich? Let’s Rock! Im nächsten Teil dieses Artikels, bewegen wir es mal und schauen, ob sich dieses Cube auch in der Praxis bewährt.

[section_title title=Fahrbericht Stadt und Land]

Fahrbericht in Stadt und Land

Ok. Dann machen wir mal eine Probefahrt. Wie üblich, werden wir das Rad auch nicht schonen. Die Wahl der Teststrecke für dieses Bike war auch schnell klar. Irgendwohin, wo nicht zuviel Asphalt unter die Räder kommt. Schließlich ist es ja ein MTB oder hat jedenfalls den Anspruch. Wenn man überwiegend mit Cross- und Cyclocrossbikes unterwegs ist, fällt die Umstellung auf MTB natürlich sofort auf. Gerade dann, wenn es sich um ein 29er handelt. Die wulstigen Reifen, der breite Lenker und die völlig andere Geometrie. Doch welch eine Überraschung: Fun pur!

Zuerst ging es etwas durch die Hansestadt. Schlechte Wege sind hier an der Tagesordnung und Kanten, Betonsteine oder Kopfsteinpflaster sind ständige Begleiter auf den Strecken. Mit der richtigen Gangwahl bügelt das 29er die Unebenheiten aber durchweg gut weg und man erwischt sich schnell dabei, zu erkennen, dass man das Rad nicht zwingend über jede Asphaltblase heben muss.

Auf dem Asphalt machen die Smart Sam von Schwalbe eine gute Figur, auch wenn man die Mittellinie des Reifens gerade hier merkt. Schlenker mit stärkerer Neigung zeigen aber auch schnell, dass der Schulterbereich der Reifen den Grip in schnellen Kurven bietet, den man erwartet. Sie laufen aber, mit dem richtigen Reifendruck ausgestattet, sehr ruhig. Ein besseres Fahrverhalten tritt sofort auf, wenn man befestigte Straßen verläßt und sich auf Schotter- oder Waldwege begibt. Hier zeigt das Profil, dass man einen ordentlichen Grip bekommt, wenn man ihn benötigt.

Sprungmarken für Querleser:

Steigungen im Wald und auf Trails nahm es hervorragend mit. Die 29er Reifengröße macht hier richtig Spaß und das Grundgewicht von knapp 13,5 Kilogramm ist auch für Frauen kein Problem.

Wenn man schon am Wasser wohnt, könnte man auch eigentlich mal die richtige Herausforderung suchen, oder? Gedacht, getan.

Kommt man mit diesen Reifen auch durch den lockeren Strandsand? Ja, man kommt. Die 29er sind auch hier gegenüber den 26er-Kollegen deutlich im Vorteil. Der Schwalbe Reifen zeigte hier aber, dass ihm für Strandsand dann doch ein paar Milimeter Profil fehlen. Bei dem Untergrund ist vorne der kleinste Kranz und hinten der größte Kranz fast schon Pflicht und auf ruckartige Lenkbewegungen sollte man auch verzichten. Es geht und machte uns trotzdem viel Spaß. Eine feststellbare Federgabel hätte das Experiment nochmal deutlich verbessert, da die Tauchbewegungen das fahren dann doch ziemlich erschwerten.

Insgesamt haben wir das Rad am 1. Tag schon einmal über 60km auf verschiedensten Untergründen gefahren und ausführlich durchgetestet. Cube spielt hier durchweg seinen Anspruch an qualitativ hochwertige Räder aus.

Test 2 – Tourentauglichkeit

Knapp eine Woche ist das Rad nun alt und machte der Besitzerin im Stadtverkehr viel Freude. Doch wie sieht es auf Touren aus? Ist es langstreckentauglich? Der vergangene Samstag lud wettertechnisch nahezu zu einem ordentlichen Ride ein. Keine Sonne, wolkenverhangener Himmel an der Küste und der Wille, mal ein paar mehr Kilometer unter die Räder zu nehmen.

Mit entsprechender Sportbekleidung und etwas Proviant ging es für einige Radler zu einer verabredeten Tour auf die Insel Rügen. Gefahren wurde direkt auf den Radwegen an der alten B96. Asphalt ist jetzt nicht unbedingt das Element, welches man einem MTB von Cube unter die Räder stellen sollte, doch das Ziel und die Mischung der Räder der Gruppe machten das erforderlich.

Nach ca. 10km stellten sich die ersten Probleme ein. Saure Hände. Setup-Probleme. Ein paar Experimente mit der Sattelhöhe, Lenkerneigung und Einstellung, sowie ein paar geborgte Fahrradhandschuhe lösten das Problem dann schließlich. Der Sattel stellte sich als bequem dar und machte auch nach mehr als 60km am Stück keine Schwierigkeiten. Mit den bereits getauschten Pedalen war ein zügiges Fahren problemlos möglich und auch als Anfängerin konnte die frischgebackene Besitzerin des Cube den Cross-/Fitnessbikes und Rennrädern der Gruppe Paroli bieten. Mit einer großen Runde über die Insel war nach ca. 6 Stunden auch der Langstreckentest beendet und so ein dreistelliger Betrag auf dem Tacho.

Technische Probleme? Keine. Körperliche Probleme? Auch nicht mehr. Das 29er rollt und zeigt eindeutig auch Tourentauglichkeit.

So soll es sein.

[section_title title=Technische Ausstattung und Upgrade-Tipps]

Technische Ausstattung & Upgrade-Tipps

Mit diesem Rad bewegen wir uns im Bereich von 500 Euro Verkaufspreis und schon so mancher Händler berät seine Kunden unverholen mit dem Satz “Räder unter 800 Euro sind billig ausgestattet und taugen nichts!” (tatsächlich schon mehrfach gehört).

Natürlich ist die Ausstattung dieses Rades von Cube irgendwo auch der Preisfindung geschuldet. Es hätte auch eine Alivio sein können oder eine ältere MTB-Gruppe, die vielleicht vor 3 oder 4 Jahren im Mittelklasse-Segment zu finden war. Auch eine LX oder frühe XT wäre möglich. Wurde aber nicht verbaut und der Kunde muss entsprechend mit der Tourney TX leben. Letztlich macht aber auch diese Schaltung das, was sie soll. Wir sind selbst auch nicht umbedingt die bekennenden Mitfahrer auf dem High-Performance-Zug.

Upgrade-Tipps

Ein paar Detailverbesserungen zum Anfang. Licht und Schutzblech und natürlich eine Klingel.
Ein paar Detailverbesserungen zum Anfang. Licht und Schutzblech und natürlich eine Klingel.

Wer sich dieses Cube kauft, so wie die Freundin nunmehr, bekommt Cube pur. Dies bedeutet nichts anderes, als dass da noch einiges dran fehlt. Für die Freunde in den blau-silbernen Autos sollte man schnellstmöglich mal ein Licht nachrüsten. Auch wenn es Pseudo-Beleuchtung ist. Auch ein Schmutz-und Wasserfänger für schlechteres Wetter ist fast schon obligatorisch. Ebenso fehlt eine Klingel. Auch hier kann man aus dem Zubehörsortiment des Fachhändlers wählen und das Rad komplettieren. Fast schon passend bei dieser Farbkombination wäre ja auch was mit Einhörnern drauf. 😉

Kritik übte die frischgebackene Besitzerin schon nach der Heimfahrt vom örtlichen Fachhändler an den Pedalen.

Mal abgesehen davon, dass sich zwei Reflektoren gleich verabschiedeten, wurden die Pedalen als zu klein empfunden. Auch das Fußgefühl mit Sportschuhen war jetzt wohl nicht so der Hit.  Ein schnelles Upgrade auf preiswerte Flat-Pedals von XLC war hier aber schnell erledigt und der Selbsttest zeigte schnell, dass es die richtige Wahl war. Mehr Aufstandsfläche und ein besserer Halt auf den Pedalen sorgen fortan für noch mehr Fahrspaß.

Was es ebenfalls nicht gibt, ist ein Ständer. Der Rahmen hat für diese Zwecke bereits Aufnahmen für Cube-Easy-Mount-Ständer vorbereitet und so freut sich der Fachhändler auch über einen Zukauf an dieser Stelle. Gut. Wir dürfen dabei ja nicht vergessen, dass wir uns hier im Preissegment von unter 500 Euro befinden. Da ist das schon längst normal.

Nach ein paar Kilometern zeigen sich für den Geschmack der Besitzerin, meinem eigenen und einem weiteren Tester an den Griffen ebenfalls Schwächen. Sie zeigen sich als “nicht ganz so optimal”. Das ist natürlich an dieser Stelle nur subjektives Empfinden, doch wer es ähnlich sieht, kann auch hier über ein Upgrade nachdenken. In unserem Fall fand sich die Lösung in preiswerten Fahrradhandschuhen mit Gel-Polsterung.

Sprungmarken für Querleser:

Sonst gibt es erstmal Nichts, was an Verbesserungen zwingend ansteht. Die normalen Wartungs- und Pflegearbeiten sind dabei obligatorisch und dann gibt es damit auch viel Fahrspaß.

[section_title title=Das große Fazit]

Das große Fazit

Wie schon im Fahrbericht angedeutet, bekommt man mit dem Cube Access WLS ein preiswertes Markenfahrrad in 27,5 oder auch in 29″ für den Alltag. Cube selbst sagt auf seiner Produktseite “Die Devise heißt: Aufsteigen, losfahren, Spaß haben! ”

Genau das macht es auch! Spaß am Fahren. Es macht im Stadtverkehr und auf leichten bis mittelschweren Trail-Touren eine gute Figur und es sieht verdammt gut aus. Ist es ordentlich eingestellt und auf den Fahrer oder in diesem Fall entsprechend der Fahrerin angepasst, sind auch lange Tagesausflüge kein Problem. Ob Trampelpfade über Wiesen, Trekkerspuren auf Feldern, Waldwegen oder im Großstadtdschungel – mit diesem Rad ist man für jede Situation gut gerüstet.

Die Qualität und das Design von Cubebikes sind bekannt und bedarf keiner weiteren Erklärung. Hier bekommt man wirklich, was man erwarten kann. Bei der Ausstattung liegt man bei durchweg benutzbaren aber älteren Komponenten. Das ist letztlich der Marktpreisfindung und der Firmenstrategie geschuldet. Cube liefert auch in höheren Preislagen und verbaut entsprechend dort auch höherwertige Komponenten. Verbessern kann man immer. Bei jedem Bike, bei jedem Hersteller.

Sprungmarken für Querleser:

Mit dem Access WLS bekommen Frauen oder Mädchen ein Fahrrad für die schnelle und sportliche Fortbewegung, welches auch noch toll aussieht und jeder Einhornprinzessin gut steht. Spaß am Rad und ein tolles Design – Was will man mehr?

Update:
Wie der Neukauf dieses Rades die frischgebackene Besitzerin motiviert und zu sportlichen Aktivitäten antreibt, könnt Ihr in diesem Artikel lesen.

Und jetzt kommt das, worauf die regelmäßigen Leser dieser Seite wahrscheinlich schon warten:

Hier ist es!

Wie obligatorisch bei den Testberichten in diesem Magazin, stellten wir auch das Cube vor die Gorch Fock I.

Für dieses Bike gibt es von uns ganz eindeutig unseren

Dieses Fahrrad könnt Ihr natürlich beim lizensierten Fachhändler in der Nähe erwerben oder auch in den zahlreichen OnlineShops für Fahrräder und Zubehör finden.

[section_title title=Herstellerbilder und technische Angaben]

Herstellerbilder  und technische Angaben

Zum Cube Access WLS berry’n pink direkt beim Hersteller geht es hier lang.

Technische Daten:

  • Rahmen Aluminium Lite, AMF, Internal Cable Routing, Easy Mount Kickstand Ready
  • Farbe berry´n´pink
  • Größe 27.5: 13.5″, 16″ // 29: 17″
  • Gabel SR Suntour XCT, 100mm
  • Steuersatz CUBE No.10 Semi-Integrated
  • Vorbau CUBE Performance Stem, 31.8mm
  • Lenker CUBE Rise Trail Bar, 660mm
  • Griffe CUBE Performance Grips
  • Schaltwerk Shimano RD-M360-SGSL, 8-Speed
  • Umwerfer Shimano FD-TX800, Downswing, 31.8mm
  • Schalthebel Shimano SL-M310, Rapidfire-Plus
  • Bremsanlage Promax V- Brake
  • Kurbelgarnitur Shimano FC-M131, 42x32x22T, 170mm
  • Kassette Shimano CS-HG31, 11-34T
  • Kette KMC Z7
  • Felgen CUBE SX, Disc
  • Vorderrad Nabe CUBE Hub
  • Hinterrad Nabe CUBE Hub
  • Reifen Schwalbe Smart Sam, Active, 2.1″
  • Pedale CUBE PP MTB
  • Sattel CUBE WLS Active 1.1
  • Sattelstütze CUBE Performance Post, 27.2mm
  • Sattelklemme CUBE Varioclose, 31.8mm
  • Gewicht 13.5 kg

 Herstellerbilder:

[section_title title=Upgrades & Tuning]

Upgrades und Tuning und Reparaturen

(to be continued)

Das Rad befindet sich nunmehr im Privatbesitz und daher können wir hier an dieser Stelle auch im Laufe der nächsten Wochen und Monaten über notwendige Veränderungen am Rad berichten. Hierbei werden wir die Reparaturen dokumentieren und auch die großen und kleinen Verbesserungen darstellen. Wünsche der Besitzerin gibt es bereits reichlich und mit dem entsprechendem Budget werden diese auch in Kürze umgesetzt.

Update 18.05.2017

Mit nunmehr gut 300 Kilometern hat das Rad in wenigen Wochen seit dem Kauf schon einiges runter. Selbst die Durchsicht beim Händler steht schon an und ein Händlerbesuch wegen gelängter Schaltzüge war fällig. Der Monteur des Freundlichen zeigte sich bei der Gelegenheit auch begeistert, dass das Rad offensichtlich wirklich bewegt wird. Nur zu oft sehen Händler schrammenlose und fast unbenutze Räder beim Service, die eigendlich nicht Fahrrad sondern Standrad heißen sollten.

Bei dieser Nutzungsintensität fällt natürlich die Schaltung schnell negativ auf und wird demnächst ausgetauscht. Eine Tourney ist grundsätzlich ja nicht schlecht und kann Jahre ihren Dienst verrichten, doch wenn sie intensiv tanzen muss, ist der Verschleiß ungleich höher und ein Upgrade auf eine “ordentliche” Shimano LX oder gar XT steht demnächst an.

Verändert wurden bis jetzt, zusätzlich zu den bereits erwähnten Pedalen auch die Griffe. Die serienmäßig verbauten Cube-Griffe erwiesen sich als zu hart. Etwas weicher war gewünscht und bevor man in Griffe mit Handballenauflage und Hörnchen investiert, wurde erstmal mit Lenkerband aus dem Bestand experimentiert.

Nein, keine Angst. Das bleibt nicht so, doch vorerst erfüllt es den Zweck.

Update 09.06.2017

Nocheinmal gab es ein Upgrade an den Pedalen. Durch eine körperliche Behinderung, welche der Besitzerin schon seit Kindertagen unterschiedlich lange Beine bescherte, rutschte auch öfter mal ein Fuß von den Pedalen ab. Was tun? Pedalarme in unterschiedlicher und hier notwendiger Länge sind schwierig zu bekommen. Also Variante 2 als Lösung wählen und für Tourenfahrten auch auf Systempedale setzen. Durch die guten eigenen Erfahrungen der Shimano PD-T400 aus der Click’R-Serie, welche wir hier bereits vorstellten, wurde das Modell auch hier montiert.

“Typisch Frau” möchte man sagen, wenn man sieht, wenn Frauen Fahrradbekleidung bestellen. Natürlich sollten zu den geplanten Click’R-Pedalen auch passende Schuhe her. Gefunden wurden preiswerte Fahrradschuhe im OnlineShop eines Lebensmitteldiscounters. Natürlich passend zum Rad.

Die Modifikation an den Cleats ist deutlich sichtbar. Der linke Fuß muss deutlich direkter auf der Pedale sitzen. Hier wurden die Cleats für die Pedale weiter hinten angebracht, um eine ordentliche Kraftübertragung zu gewährleisten.

Mit ein paar Übungen zur Funktion der Pedale zeigte sich hier auch eine erhebliche Verbesserung. Es funktioniert in diesem Falle hervorragend.

Cube MTB’s bei Amazonp>(to be continued)

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