SKS Shockboard für MTB im Test

Braucht man wirklich Schutzbleche am Mountainbike? Hier streiten sich die Geister ordentlich. Was sagt denn da die Style-Polizei? Ok, mir ist das ja total Wumpe, was andere Leute davon halten und so kam ein paar Schutzbleche an das MTB. Ich habe das SKS-Shockboard gekauft und am Vorderrad bzw. an der Gabel des Fokus montiert. Wie es war, wie es aussieht und was es taugt, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

SKS-Germany Shockboard im Test – Montage und Feeling 

Das Focus MTB ohne Schutzbleche

Für einige Wege durch die Wälder und Felder rund um’s Dorf, darf dann auch mal das etwas ältere Focus Donco zum Einsatz kommen. Das 26″-MTB erweist sich noch immer als äußerst wertiges Rad und dennoch werden bei schlechtem Wetter der Hintern und die Schuhe ordentlich nass. Warum also nicht ein paar Schutzbleche daran montieren? So ganz bin ich auch nicht unbedingt ein Freund davon aber es ist halt kein reines Sportrad und wird eben auch im Tagesbetrieb bei miesen Wetterlagen und eben auch auf Wald- und Feldwegen benutzt. 

Die eigene Erfahrung mit Schutzblechen an MTB’s ist auch eher mäßig. Diese Steckschutzbleche mit dem Winkel an der Vorderradgabel wurden entweder ständig geklaut wenn das Rad irgendwo stand oder sind öfter mal während der Fahrt einfach abgefallen. Aber was muss, das muss und da ich meine Freunde von SKS-Germany in Sundern ja auch etwas glücklich machen will, orderte ich mir einen Satz Schutzbleche bei A…. . 

In diesem Set war für vorne das SKS Shockboard und hinten das SKS XtraDry-Blade enthalten und war mit knapp 40 Euro noch in einem erträglichem Preisrahmen für eine kleine Extra-Anschaffung. Man ist ja schließlich auch nicht Rockefeller und letztlich ist das Fahrrad auch für mich nur ein Hobby und längst nicht mein Beruf. (Wäre es ja leicht, wenn nur jeder Leser pro Monat 1,-€ in die Kaffeetasse oder ein paar Shirt’s mehr aus dem kettentreter Merch-Shop ….  aber das nur dazu. ) 

Da ich mir bei Einkäufen oftmals nicht alle Bilder ansehe war ich auch etwas überrascht, als das Paket mit den Schutzblechen eintraf. Das hintere Xtra-Dry Blade war unspektakulär. Klemme um die Sattelstütze, anziehen, Einstellschraube für den Winkel nachziehen und schon fertig. 2 Minuten Sache. 

Ein kleiner Biberschwanz am Focus. SKS XtraDry. Unspektakulär zu montieren.

 

Die Montage des vorderen Schutzbleches irritierte mich da schon ein wenig mehr. Ich hatte mit diesem obskuren Metallwinkel gerechnet, den man in das Loch der Gabel steckt, aber weit gefehlt. Das SKS Shockblade kommt mit einer Reihe “Dübeln”, die je nach Durchmesser der Gabel verwendet werden sollen. Diese werden von unten in den Gabelschaft gesteckt und enthalten am unteren Ende einen Clip, der das Schutzblech dann hält. Die mitgelieferte Anleitung auf der Verkaufsverpackung erklärt es aber sehr gut, wie das denn gemeint ist. Selbst Anleitungslegastheniker wie ich verstehen das. 

Also den passenden Gabeldübel für die Suntour-Gabel gesucht und das System in die Gabel gesteckt. Die Schraube wird ganz einfach mit einem Innensechkantschlüssel fixiert und der Dübel damit gespannt. Das Schutzblech lässt sich so nun ganz easy einklippen und über den orangen Knopf im Bedarfsfalle (an Fahrradständern vor Schulen, der Uni oder am Bahnhof) ganz einfach entfernen. Der Dübel verbleibt in der Gabel und ist so einfach nicht sichtbar. So kann man sein Schutzblech definitiv auch sehr gut vor Menschen schützen, die grundsätzlich immer ein Problem mit Mein und Dein haben. Das ist ja mal richtig gut gelöst. Da hat sich in Sundern, wo unser Partner SKS seinen Sitz hat, ja wirklich jemand ordentlich Gedanken gemacht.

Das Clip-System des Shockboard ist sehr gut versteckt und bietet die Möglichkeit, das Schutzblech bei Bedarf leicht zu entfernen.

Und so sieht das dann in Gänze aus. Hat was und hielt bisher bei jeder Fahrt allen Anforderungen stand. Selbst einen etwas schwierigeren Trail durch den Wald machte es klaglos mit. Diese alten Ansteckbleche wären längst abgeflogen. Also ich bin mit diesem Kauf durchaus zufrieden. Montiert sieht es gut aus und hält, was SKS verspricht. Wer jetzt verschiedene Räder mit unterschiedlichen Gabel-Innendurchmessern hat, könnte einen anderen “Dübel” auch dort verbauen und vielleicht das Schutzblech auch bei Bedarf auf mehreren Rädern verwenden. Das nenne ich ja mal richtig nachhaltig.  

Nun. Vollständig mit den SKS-Blades ausgestattet, sieht das Rad doch richtig gut aus, oder? Hinten ist das XtraDry-Blade montiert. Die Vorstellung spare ich mir an dieser Stelle, da es so simpel und einfach montiert werden kann, dass es sogar meine Dreijährige könnte. 

Sieht doch gut aus, oder? Grüße vom Strand.

Von mir gibt es für das Shockblade von SKS-Germany von ganzem Radfahrerherzen den 

Ein intelligentes System mit Mehrwert, leicht zu montieren und optisch für jedes MTB passend. 

Übrigens: Vergesst nicht die monatlichen Gewinnspiele zum Jubiläum 100 Jahre SKS-Germany. Schaut mal bei meinen Freunden in Sundern vorbei. Die freuen sich bestimmt. 

Beschützte Grüße

//O.F.

 

Fotos: Privat

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