Mit dem Rad auf Reisen – BIKI Träger im Test

Auch in diesem Jahr geht es für mich auf Städtetouren und viele kleine Abenteuer mit dem Rad. Die sind natürlich nicht um die Ecke und deshalb geht es wieder mit dem Auto auf Tour. Und wohin mit dem Fahrrad? Eine Variante gibt es hier.

Mit Auto und Fahrrad unterwegs – So geht’s auch bei Kleinwagen

Auf meinen Touren vom vergangenen Jahr hattet Ihr ja meinen kleinen Smartie mehrfach gesehen. Er hat in der kurzen Zeit viele Kilometer zuverlässig abgespult.  In den ForFour passten die Flora, das MTB und auch der Crosser recht problemlos in den Fahrgastraum. Doch der Smartie fährt jetzt fröhlich in Georgien herum. Mir waren die Reparaturen etwas zu teuer für die nächste Plakette und ein Maurer aus Georgien hatte richtig Bock auf einen 3000km Höllentrip mit zwei Freunden über Weihnachten von Stralsund nach Wladikawkas. Wir wurden uns handelseinig und nach einem kurzem Winke-Winke war er auch schon auf großer Fahrt. 

Die Ablösung für den Smartie kam aus dem Hause VW und hört nunmehr auf den Namen “Lupolli”. Ziemlich klein die Kartoffel und Fahrräder bekommt man da leider gar nicht rein. Also bleibt ja nur, außen anhängen oder auf das Dach stellen. Letztere Variante hasse ich aber wie die Pest, da ich mal ein Fahrrad auf der Autobahn in unkontrolliertem Flug auf mich zukommen sah. Niemals Fahrräder auf’s Dach!  Eine Anhängerkupplung und ein Fahrradträger für selbige macht bei dem kleinen Motörchen keinen Sinn. Eine Alternative musste her und die wurde gefunden in Form von BIKI, einem Fahrradträger für die Heckklappe. 

Was steht dem also im Wege, wenn man einfach mal mit so einem Träger bis zu drei Fahrräder ein paar hundert Kilometer kutschiert um dann in Bikeparks oder schönen Radwegen auf zwei Rädern die Sau raus zu lassen? Ich weiß und höre es oft. Ich würde ja gerne auch mal da oder da fahren aber ich weiß nicht, wie ich das mit dem Fahrrad machen soll. Nur 10 Cent für jedes mal, wenn ich das gehört habe…. Dabei kann es so einfach sein. 

Der Biki-Fahrradträger ist speziell für Fahrzeuge wie Kleinwagen oder Mittelklasse mit steilem Heck und ohne Anhängerkupplung. Also Lupo, Golf IV, Mercedes’ alte A-Klasse, usw.

Schon der Preis überzeugt. Für 50 Euronen gibt es das Teil bei Amazon. Es geht auch günstiger, doch wenn man einen vernünftigen Wert für ein Produkt bezahlen will, sollte man auch nicht das günstigste Produkt kaufen. Ich habe mir das Teil also zugelegt um es für diesen Sommer zu nutzen. Natürlich hätte ich gerne einen VW-Bus, Vito oder einen Caddy gehabt, doch in diesem Jahr wird das wohl noch nichts. Selbst ein Dacia Lodgy ist mir gefühlt irgendwie noch deutlich zu teuer. 

Das Set beinhaltet alles, was man so benötigt. Den Träger, die Haltebänder und die Winkel, mit denen der Träger an der Kofferklappe befestigt wird. 

Die Montage war sehr einfach. Mit den Bändern und Winkeln hält sich das Teil quasi selbst an den Kanten der Heckklappe. Sieht jetzt optisch nicht unbedingt primi aus aber erfüllt seinen Zweck zu einem gutem Preis. Nach einer kleinen Probefahrt mit Fahrrad sollte man die Halterungen nochmals kontrollieren. Die Hartplastik auf den Trägerrohren gefällt mir jetzt auch nicht unbedingt. Diese wird noch mit Luftpolsterfolie umwickelt. Für die Befestigung des Rades sind zusätzliche Riemen und Bänder erforderlich. Ich setze hier aber auf dicke widerverwendbare Kabelbinder. 

Pro-Tipp: Das Rad / die Räder immer zusätzlich noch mit einem Fahrradschloss am Träger sichern. Der Pole oder Rumäne auf der Autobahnraststätte hat das Teil sonst schneller in seinem Lieferwagen als einem lieb ist, wenn man nur kurz einen Burger holen ist. 

Sieht doch ganz brauchbar aus, oder? 

Hörner nach hinten. Hier hängen dann demnächst ein oder zwei Räder für den nächsten Besuch im Bikepark.

Da die Geometrie des MTB und des Rennrades abfallende Oberrohre aufweisen, werde ich mir auf eine Stange ein Stück stabiles Styropor kleben, damit der Rahmen auch wirklich gerade hängt. Aber sonst würde ich dem ganzem Konstrukt mal voll mein Vertrauen schenken.  

Der Träger könnte noch ein Stück höher gesetzt werden. Aber für die erste Montage gar nicht so verkehrt.

Die Montage war sehr einfach und nach einigen Nachjustierungen und einer kurzen Probefahrt ist nun alles bereit für den Resturlaub vom letzten Jahr und der nächsten Tour anlässlich meiner behördlichen Altersfortschreibung. Wo es hingeht, seht Ihr übrigens auf Instagram.com/kettentreter und auf meinem Youtube-Kanal. Ich freue mich jetzt schon riesig. 

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Urlaubsreife Grüße

//O.F.

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